Dropshipping: was es ist, wie es funktioniert und wie du in 7 Schritten startest

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  • 6 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
  1. Wann man sich mit Dropshipping beschäftigt
  2. Wie funktioniert Dropshipping?
  3. Wie viel verdient man mit Dropshipping pro Bestellung?
  4. Für wen Dropshipping passt – und der Haken
  5. Wie viel Geld braucht man für Dropshipping?
  6. Schritt 1. Wie du eine Nische wählst
  7. Schritt 2. Wie du einen Lieferanten findest und prüfst
  8. Schritt 3. Gewerbe, Steuern und Pflichten in Deutschland
  9. Schritt 4. Wo du zuerst verkaufst
  10. Schritt 5. Wie du den Katalog mit Lieferantenprodukten füllst
  11. Schritt 6. Wie du Preise setzt und den Bestand aktualisierst
  12. Schritt 7. Wie du die erste Bestellung abwickelst
  13. Woran du erkennst, dass deine Nische funktioniert
  14. Typische Fehler am Anfang
  15. Wenn die Preislisten der Lieferanten der Tabelle entwachsen
  16. Häufige Fragen
  17. Quellen

Dropshipping heißt: Du verkaufst Ware, die du nicht auf Lager hast. Du stellst das Produkt eines Lieferanten in deinen Shop oder auf einen Marktplatz, der Kunde bezahlt dich, und der Lieferant schickt das Paket direkt an den Kunden. Dein Verdienst ist die Differenz zwischen deinem Preis und dem Lieferantenpreis, abzüglich Gebühren, Retouren und Werbung. Zum Start brauchst du eine Nische, einen getesteten Lieferanten, einen Verkaufskanal, ein angemeldetes Gewerbe und Budget für den ersten Monat.

Viele Einsteiger suchen wochenlang den „perfekten Lieferanten“ und rechnen nicht nach: wie viel Geld vor dem ersten Gewinn rausgeht und wie viel eine Bestellung über Werbung kosten darf, bevor sie Verlust macht. Unten findest du den Ablauf einer Bestellung, was davon mit und ohne Umsatzsteuer bleibt, das Budget für den ersten Monat, sieben Schritte mit einer Prüfung pro Schritt und die Regel, an der du siehst, ob deine Nische funktioniert.

Wann man sich mit Dropshipping beschäftigt

Meist will jemand nebenbei verdienen oder hat eine Produktidee, aber kein Geld für Ware und kein Lager. Gesucht wird „was ist Dropshipping“ und „Dropshipping starten“, danach kommen die Fragen „Ist Dropshipping in Deutschland legal?“, „Wie viel Geld braucht man?“ und „Was ist der Haken?“.

Die letzte Frage ist die wichtigste. Der Haken ist selten der Lieferant, sondern die Rechnung: Die Marge deckt Werbung, Gebühren und Retouren nicht. Das lässt sich vor der ersten Bestellung prüfen, deshalb fangen wir mit den Zahlen an.

Wie funktioniert Dropshipping?

Du bist gegenüber dem Kunden der Verkäufer, der Lieferant ist dein Vorlieferant, der statt an dich direkt an deinen Kunden versendet. Eine Bestellung läuft so:

  1. Du stellst das Produkt des Lieferanten zu deinem Preis ein.
  2. Der Kunde kauft und zahlt dir den vollen Preis.
  3. Du gibst die Bestellung an den Lieferanten weiter und zahlst den Lieferantenpreis.
  4. Der Lieferant verpackt und versendet an den Kunden, du schickst dem Kunden die Sendungsnummer.
  5. Widerruf, Retouren und Reklamationen landen bei dir, denn der Kaufvertrag besteht zwischen dir und dem Kunden.

Der letzte Punkt entscheidet. Dropshipping ist in Deutschland legal, verschiebt aber keine Verantwortung auf den Lieferanten: Für Lieferzeit, Erstattung und Produktbeschreibung haftest du gegenüber dem Kunden.

Wie viel verdient man mit Dropshipping pro Bestellung?

Gewinn pro Bestellung = dein Preis − Lieferantenpreis mit Versand − Gebühren − Retouren pro Bestellung − Werbekosten pro Bestellung. In Deutschland kommt die Umsatzsteuer dazu: Die meisten Rechnungen im Netz vergessen sie, dabei entscheidet sie mit, was bleibt. Die Marge ist nicht der Gewinn.

Beispiel zur Veranschaulichung, keine Marktpreise. Du verkaufst ein Produkt für 59,50 € brutto. Der Lieferant berechnet 30 € netto inklusive Versand an den Kunden, Marktplatz- und Zahlungsgebühren betragen 5 € netto, jede zehnte Bestellung kommt zurück und kostet dich 10 € (also 1 € pro Bestellung), Werbung kostet 8 € netto pro Bestellung. Mit Regelbesteuerung (19 %) rechnest du netto, die Vorsteuer holst du vom Finanzamt zurück. Als Kleinunternehmer weist du keine Umsatzsteuer aus, behältst den ganzen Preis, zahlst aber alle Kosten brutto.

Eine Bestellung: Beispielzahlen
PositionRegelbesteuerung, €Kleinunternehmer, €
Dein Preis50,0059,50
Lieferant mit Versand−30,00−35,70
Gebühren−5,00−5,95
Retouren−1,00−1,19
Werbung−8,00−9,52
Bleibt vor Einkommensteuer6,007,14

Von 20 € Marge (50 − 30) bleiben 6 €. Das ist die ehrliche Antwort auf „Wie viel verdient man als Dropshipper?“: Es lohnt sich, wenn die Marge alles andere deckt, und die Grenze setzt die Werbung. Als Kleinunternehmer bleibt bei gleichem Endpreis etwas mehr, aber nur, solange dein Umsatz unter den Grenzen aus Schritt 3 liegt. Deine eigenen Zahlen rechnest du im Margenrechner nach.

Für wen Dropshipping passt – und der Haken

  • Passt: eine Nische testen, ohne Ware zu kaufen; das Sortiment eines Shops erweitern, der schon verkauft; sperrige oder selten gekaufte Produkte, deren Lagerung teuer ist. Wie du ein Produkt vor dem Start prüfst: Produktrecherche: fünf Tests und eine Margenrechnung.
  • Passt nicht: kleine Margen bei vielen Retouren (Kleidung und Schuhe in vielen Größen); Lieferanten, die langsamer liefern, als deine Kunden akzeptieren; wenn du Verpackung und Qualität jedes Pakets selbst kontrollieren willst.
  • Der Haken: Viele Händler verkaufen dasselbe Produkt vom selben Lieferanten, unterscheiden sich nur über den Preis, und die Marge schmilzt. Dazu kommen Lieferzeiten, die du nicht steuerst, und Retouren, die du bezahlst.

Wie viel Geld braucht man für Dropshipping?

Ware kaufst du nicht im Voraus, aber der erste Monat braucht Geld für Werbung, einen Verkaufskanal, eine Testbestellung und eine Reserve für Retouren.

Budget erster Monat = Werbekosten pro Bestellung × Testbestellungen + Shop- oder Marktplatztarif + Testbestellung + Retourenreserve

Beispiel zur Veranschaulichung, keine Marktpreise. Ein Test mit 30 Bestellungen zu 10 € Werbung pro Bestellung, ein Shop-Tarif von 40 € im Monat, eine Testbestellung an dich selbst für 40 € und eine Reserve für drei Retouren zu je 10 €.

Budget für den ersten Monat: Beispiel
PositionRechnungBetrag, €
Werbung30 × 10300
Shop- oder Marktplatztarif40
Testbestellung40
Retourenreserve3 × 1030
Summe410
Erster Monat im Beispiel: 410 €, davon 300 € Werbung, dazu Shop-Tarif, Testbestellung und Retourenreserve

Die Gebühr für die Gewerbeanmeldung legt deine Gemeinde fest, dazu kommen Kosten für Verpackungslizenz und rechtssichere Texte im Shop. „Ohne Geld starten“ stimmt also nicht: Den größten Teil des Budgets frisst der Werbetest, und genau er zeigt dir, ob die Nische trägt.

Schritt 1. Wie du eine Nische wählst

Nimm eine schmale Nische, in der der Preis Werbung und Gebühren deckt und Retouren selten sind. „Alles auf einmal“ ist am Anfang schlechter: Du siehst nicht, was sich verkauft, und kannst Werbung nicht gezielt schalten.

  • Nachfrage. Die Produkte werden bei Google und auf Marktplätzen gesucht – das siehst du an der Zahl der Bewertungen und Händler bei Amazon, eBay oder Kaufland.
  • Preis. Die Spanne zwischen Lieferanten- und Verkaufspreis ist größer als Werbung und Gebühren einer Bestellung.
  • Retouren. Kleidung und Schuhe mit Größentabellen, zerbrechliche und erklärungsbedürftige Produkte kommen häufiger zurück.
  • Lieferanten. In der Nische arbeiten mehrere Lieferanten mit Dropshippern, damit du nicht von einem abhängst.
  • Saison. Ein Start außerhalb der Saison liefert ein falsches Testergebnis.

Prüfung: Du kannst 20–50 Produkte der Nische nennen und kennst für jedes den Lieferantenpreis und den Preis der anderen Händler.

Schritt 2. Wie du einen Lieferanten findest und prüfst

Du brauchst einen Lieferanten, der Einzelstücke versendet, dir eine Preisliste mit Bestand gibt und sie mindestens täglich aktualisiert. Kläre vor dem Start:

  1. in welchem Format die Preisliste kommt (XML- oder CSV-Link, Datei per E-Mail, Händlerportal, API) und wie oft der Bestand aktualisiert wird;
  2. den Einkaufspreis und ob es einen Mindestverkaufspreis gibt;
  3. wie du Bestellungen übermittelst und nach wie vielen Stunden das Paket rausgeht, mit welchem Paketdienst;
  4. ob das Paket neutral verschickt wird, ohne Rechnung und Preise des Lieferanten;
  5. wohin der Kunde Retouren schickt, wer sie bezahlt und wie schnell der Lieferant den Eingang bestätigt;
  6. ob der Lieferant für die Versandverpackung im Verpackungsregister LUCID registriert ist.

Prüfung: Eine Testbestellung an deine Adresse kam pünktlich an, das Produkt entspricht der Beschreibung, und die Verpackung würdest du ohne Bedenken einem Kunden schicken. Wo du suchst und die vollständige Checkliste – im Artikel Dropshipping-Lieferanten finden und prüfen. Wenn du an AliExpress denkst, lies vorher AliExpress Dropshipping: was dir bleibt: Bei Lieferungen von außerhalb der EU kommen Lieferzeit, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer dazu.

Schritt 3. Gewerbe, Steuern und Pflichten in Deutschland

Melde ein Gewerbe an, sobald du regelmäßig mit Gewinnabsicht verkaufst, und schreib Versand- und Widerrufsbedingungen vor der ersten Bestellung. Für Dropshipper sind das die Punkte, die sofort gelten:

  • Gewerbeanmeldung. Wer ein Gewerbe beginnt, muss das gleichzeitig der zuständigen Behörde anzeigen (§ 14 GewO). In vielen Städten geht das online.
  • Kleinunternehmerregelung. Lag dein Umsatz im Vorjahr bei höchstens 25.000 € und liegt er im laufenden Jahr bei höchstens 100.000 €, kannst du ohne Umsatzsteuer verkaufen (§ 19 UStG). Was das für die Rechnung pro Bestellung heißt, zeigt die Tabelle oben.
  • Widerruf. Kauft ein Verbraucher online, kann er 14 Tage lang widerrufen; die Frist beginnt, wenn er die Ware erhalten hat (§ 355, § 356 BGB). Du erstattest spätestens nach 14 Tagen auch die Standardversandkosten, die Rücksendekosten trägt der Kunde nur, wenn du ihn vorher darüber informiert hast. Die Erstattung darfst du zurückhalten, bis die Ware zurück ist oder der Kunde die Rücksendung nachweist (§ 357 BGB) – im Dropshipping heißt das: Du brauchst vom Lieferanten eine schnelle Eingangsbestätigung.
  • Verpackungen. Wer in Deutschland verpackte Waren vertreibt, muss im Verpackungsregister LUCID registriert sein; die Registrierung ist kostenlos, für Verpackungen, die beim Kunden im Abfall landen, kommt die Beteiligung an einem dualen System dazu. Seit dem 12.08.2026 ordnet die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) die Verantwortung neu – kläre schriftlich mit dem Lieferanten, wer die Versandverpackung lizenziert, und prüf seine Nummer im öffentlichen LUCID-Register.
  • Impressum. Shop und Marktplatzprofil brauchen Name, Anschrift, E-Mail und, falls vorhanden, USt-IdNr., leicht erkennbar und ständig verfügbar (§ 5 DDG).

In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln zu Gewerbe, Umsatzsteuer und Verpackungen.

Schritt 4. Wo du zuerst verkaufst

Dort, wo in deiner Nische am schnellsten Käufer kommen – und nur in einem Kanal, bis die Bestellungen reibungslos laufen.

Erster Verkaufskanal
KanalAls Erstes wählen, wennWas du beachten musst
Marktplatz: Amazon, eBay, KauflandDie Produkte dort schon gesucht werdenVerkaufsgebühren, Angebotsregeln und eine eigene Dropshipping-Richtlinie je Marktplatz – vor dem ersten Angebot lesen. Wie Gebühren rechnen: bei eBay verkaufen, bei Amazon verkaufen
Eigener Shop: WooCommerce, Shopify, Shopware, OpenCartDu hast Werbebudget und willst eigene Kunden ohne MarktplatzgebührenTraffic musst du kaufen oder über SEO aufbauen; Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung brauchst du selbst
Soziale Netzwerke: TikTok, Instagram, FacebookDas Produkt sich über Foto und Video gut verkauftBestellungen in Direktnachrichten gehen leicht verloren

Prüfung: Die ersten Produkte sind online, und du weißt, was eine Bestellung über Werbung in diesem Kanal kostet.

Schritt 5. Wie du den Katalog mit Lieferantenprodukten füllst

Übernimm aus der Preisliste Name, Kategorie, Fotos, Merkmale, Beschreibung, Preis und Bestand – und fang mit dem Teil des Katalogs an, den du bewerben willst, nicht mit der ganzen Liste. Hundert gut gepflegte Angebote verkaufen besser als tausend mit denselben Lieferantenfotos. Eine eigene Beschreibung ist eines der wenigen Dinge, die dein Angebot von dem anderer Dropshipper desselben Lieferanten abheben.

Prüfung: Jedes Angebot hat Verkaufspreis, Bestand, mehrere Fotos und deine eigene Beschreibung.

Schritt 6. Wie du Preise setzt und den Bestand aktualisierst

Rechne den Verkaufspreis aus dem Lieferantenpreis mit einem Aufschlag, der Werbung, Gebühren und Retouren deckt, und aktualisiere die Preisliste täglich. Lieferanten ändern Preise und Bestände ständig: Ein Shop, der einmal pro Woche aktualisiert wird, verkauft Ware, die weg ist, und das zum alten, niedrigeren Preis. Wie du den Aufschlag festlegst, steht in dropshipping profit margin: formula and example (Englisch), wie die tägliche Aktualisierung ohne Handarbeit läuft, in dropshipping automation (Englisch).

Preisliste einmal pro Woche: Shop zeigt ausverkaufte Ware zum alten Preis; täglich: Preise und Bestand des Lieferanten

Prüfung: Du weißt, wann Preise und Bestand zuletzt aktualisiert wurden, und nirgends im Shop liegt der Preis unter Lieferantenpreis plus Kosten.

Schritt 7. Wie du die erste Bestellung abwickelst

Bestand prüfen, Bestellung an den Lieferanten geben und dafür sorgen, dass die Marge bei dir bleibt:

  1. Wurde die Preisliste heute nicht aktualisiert, frag den Bestand beim Lieferanten ab.
  2. Prüf, ob die Zahlung eingegangen ist.
  3. Schick dem Lieferanten Produkt, Menge, Name, Adresse und Telefon des Kunden wie vereinbart und bezahl den Lieferantenpreis.
  4. Hol dir die Sendungsnummer und gib sie an den Kunden weiter.
  5. Nach Zustellung und Ablauf der Widerrufsfrist gehört die Marge dir; notiere jede Retoure und wer sie bezahlt hat.
Die erste Bestellung in fünf Schritten: Bestand, Zahlung, an Lieferanten, Sendungsnummer, deine Marge

Woran du erkennst, dass deine Nische funktioniert

Die Nische funktioniert, wenn die tatsächlichen Werbekosten pro Bestellung unter dem Wert liegen, bei dem du bei null rauskommst. Diese Grenze rechnest du vor dem Start aus:

Grenze der Werbekosten pro Bestellung = Marge − Gebühren − Retouren pro Bestellung
Beispiel von oben, netto: Marge (dein Preis minus Lieferantenpreis) 20 €, Gebühren 5 €, Retouren 1 €. Grenze = 20 − 5 − 1 = 14 €.

Kostet dich die Werbung nach 20–30 Testbestellungen 8 € pro Bestellung, verdient die Nische Geld und lohnt das Skalieren. Bei 16 € und mehr macht jeder Verkauf Verlust: Ändere Produkt, Kanal oder Werbung, nicht den Lieferanten.

Grenze der Werbekosten 14 €: 8 € pro Bestellung ist Gewinn, 16 € ist Verlust

Typische Fehler am Anfang

Fast alle drehen sich um Geld, das vorher niemand gerechnet hat:

  • Gewinn mit Marge verwechseln. Werbung, Gebühren, Retouren und Umsatzsteuer gehen davon ab.
  • Lieferanten nicht getestet. Die erste Beschwerde über Mängel oder lange Lieferzeit ist deine Bewertung, nicht die des Lieferanten.
  • Bestand von Hand pflegen. Nach ein paar Tagen zeigt der Shop Ware, die es nicht mehr gibt.
  • Die ganze Preisliste auf einmal einstellen. Tausend Produkte ohne Beschreibung verkaufen schlechter als hundert gut gepflegte.
  • Keine Absprache zu Retouren. Wohin die Ware zurückgeht und wer zahlt, muss vor dem ersten Widerruf klar sein.
  • Unter dem Mindestpreis verkaufen. Legt der Lieferant einen fest, kann ein Verstoß den Zugang zur Preisliste kosten.

Wenn die Preislisten der Lieferanten der Tabelle entwachsen

Mit einem Lieferanten und ein paar Dutzend Produkten reicht eine Tabelle. Mit zwei, drei Lieferanten und Hunderten Produkten hält die tägliche Aktualisierung von Preisen und Bestand von Hand nicht mehr Schritt – und dann verkauft der Shop Ware, die weg ist.

Diesen Teil übernimmt Elbuz: Es lädt Preislisten der Lieferanten nach Zeitplan per Link, E-Mail, FTP oder API in XLSX, CSV oder XML, macht aus den Zeilen Produkte im Katalog, berechnet Verkaufspreise nach deinen Preisregeln, ergänzt Beschreibungen und Merkmale mit KI und schickt Preise und Bestand an deinen Shop auf WooCommerce, OpenCart oder PrestaShop, an Marktplätze wie Kaufland und in den Google-Shopping-Feed. Wem es noch nichts bringt: Startest du mit zwanzig Produkten eines Lieferanten, stell sie von Hand ein und komm wieder, wenn es Hunderte sind.

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Häufige Fragen

Ist Dropshipping in Deutschland legal?

Ja. Es ist normaler Handel mit Versand durch einen Lieferanten. Für dich gelten die üblichen Händlerpflichten: Gewerbeanmeldung, Steuern, Impressum, Widerrufsrecht und Verpackungsregister – siehe Schritt 3.

Was ist der Haken an Dropshipping?

Die Marge ist klein und wird von Werbung, Gebühren und Retouren aufgezehrt, während Lieferzeit und Qualität beim Lieferanten liegen, die Haftung aber bei dir. Rechne vor dem Start die Grenze der Werbekosten pro Bestellung aus.

Wie viel Geld braucht man für Dropshipping?

Im Beispiel zur Veranschaulichung 410 € für den ersten Monat, davon 300 € Werbung für 30 Testbestellungen. Gewerbeanmeldung, Verpackungslizenz und Rechtstexte kommen dazu.

Wie viel verdient man als Dropshipper?

So viel, wie nach Lieferant, Gebühren, Retouren, Werbung und Umsatzsteuer bleibt. Im Beispiel sind das 6 € von einer Bestellung über 59,50 € vor Einkommensteuer.

Brauche ich für Dropshipping ein Gewerbe?

Ja, sobald du regelmäßig und mit Gewinnabsicht verkaufst. Die Anmeldung erfolgt gleichzeitig mit dem Beginn (§ 14 GewO), Kleinunternehmer bist du trotzdem, solange dein Umsatz unter 25.000 € im Vorjahr und 100.000 € im laufenden Jahr bleibt.

Was verkauft sich gut bei Dropshipping?

Was gesucht wird, eine Marge über Werbung und Gebühren hat und selten zurückkommt. Prüf das mit der Grenze der Werbekosten an 20–30 Testbestellungen, nicht mit einer Liste „bester Produkte“.

Quellen

Geprüft am 01.11.2026.

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