Um auf Amazon zu verkaufen, legst du in Seller Central ein Verkäuferkonto an, bestehst die Identitätsprüfung und wählst einen Tarif: Einzelanbieter für 0,99 € pro verkauftem Artikel oder Professionell für 39 € im Monat zzgl. USt. Dann entscheidest du, wer versendet: du selbst (FBM) oder Amazon aus dem eigenen Lager (Amazon FBA). Pro Verkauf nimmt Amazon eine Verkaufsgebühr, in den meisten Kategorien 7–15 %.
Am Konto scheitert kaum jemand, eher an der Rechnung: Preis minus Einkauf, und Umsatzsteuer, Verkaufsgebühr, FBA und Werbung fehlen. Unten findest du, was Amazon bei der Anmeldung verlangt, wann sich Professionell lohnt, einen Verkauf über 30 € auf amazon.de mit FBA und mit eigenem Versand, den Weg einer Lieferung ins Amazon-Lager und die Pflichten in Deutschland: Gewerbe, USt, LUCID. Die Amazon-Bedingungen haben wir am 1. November 2026 auf den offiziellen Seiten geprüft. Wer mehrere Marktplätze parallel betreut, übernimmt die Arbeit eines Marketplace Managers.
Wenn du wissen willst, wie man auf Amazon verkauft
Meist läuft schon ein eigener Shop oder ein Konto auf eBay oder Kaufland, und Amazon soll der nächste Kanal werden. Oder es gibt ein eigenes Produkt, aber noch keinen Shop. Die ersten Suchen sind „Amazon verkaufen“ und „Amazon FBA“, danach kommen „Was kostet es, bei Amazon zu verkaufen?“, „Kann man als Privatperson bei Amazon verkaufen?“ und „Lohnt es sich, bei Amazon zu verkaufen?“
Die Frage nach den Kosten des Kontos ist die kleinste: Der Tarif ist ein fester Betrag. Viel mehr nehmen Umsatzsteuer, Verkaufsgebühr und Versand. Rechne deshalb einen Verkauf komplett durch, bevor du dich anmeldest.
Was du für die Anmeldung als Amazon-Verkäufer brauchst
Ausweis, Kreditkarte, Bankkonto, Adressnachweis und Telefonnummer. Laut dem offiziellen Registrierungsleitfaden von Amazon legst du bereit:
- einen amtlichen Ausweis, etwa Personalausweis oder Reisepass – denselben brauchst du für die Videoprüfung;
- eine Kreditkarte mit CVV/CVC – Amazon akzeptiert AMEX, VISA und Mastercard, keine Prepaid-Karten und kein PayPal;
- ein Bankkonto für Auszahlungen; lässt es sich nicht automatisch prüfen, verlangt Amazon einen Kontoauszug aus den letzten 180 Tagen;
- einen Adressnachweis, etwa einen aktuellen Kontoauszug oder eine Versorgerrechnung;
- eine Telefonnummer mit Ländervorwahl, bestätigt per SMS oder Anruf;
- als gewerblicher Verkäufer zusätzlich den Gewerbeschein und gegebenenfalls die Handelsregisternummer.

Amazon schreibt, dass die Anmeldung in vielen Fällen in wenigen Stunden erledigt ist. Die Identitätsprüfung dauert normalerweise drei Werktage oder weniger: ein Foto deines Gesichts mit dem Ausweis oder ein Videoanruf mit einem Amazon-Mitarbeiter. Gib Namen und Adresse genau so ein wie im Dokument – eine andere Schreibweise ist der häufigste Grund für Rückfragen. Als Privatperson kannst du dich ebenfalls anmelden („ich habe kein registriertes Unternehmen“). Wer aber regelmäßig und mit Gewinnabsicht verkauft, braucht nach Amazons eigenem Hinweis eine Gewerbeanmeldung.
Ein Konto für Europa: mit welchem Amazon-Store du startest
Ein Verkäuferkonto deckt laut Amazon die Stores in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Polen, Schweden und Großbritannien ab. In welchen du tatsächlich verkaufst, legst du nach der Anmeldung fest. Starte dort, wo deine Ware liegt und wo du den Kundenservice in der Landessprache leisten kannst – für die meisten deutschen Händler ist das amazon.de.
| Variante | Sprache der Angebote | Umsatzsteuer | Wann sinnvoll |
|---|---|---|---|
| amazon.de, Ware in Deutschland | Deutsch | deutsche USt, 19 % Regelsatz | zum Start |
| Andere EU-Stores, Versand aus Deutschland | Landessprache | bis 10.000 € Fernverkäufe in der EU pro Jahr deutsche USt, darüber die des Käuferlandes (OSS) | wenn Übersetzungen und Versandkosten stehen |
| EU-Stores mit Ware in Amazon-Lagern im Ausland | Landessprache | USt-Registrierung in jedem Lagerland | wenn der Absatz im Ausland stabil ist |
Wägst du mehrere Marktplätze ab, vergleiche mit unserem Leitfaden bei eBay verkaufen.
Was es kostet, bei Amazon zu verkaufen
Du zahlst einen Verkaufstarif und pro Verkauf eine Verkaufsgebühr: einen Prozentsatz vom Gesamtpreis, den der Käufer zahlt, einschließlich Versand und Geschenkverpackung, mindestens 0,30 € pro Artikel. Die Gebühr hängt von der Kategorie ab:
| Posten | Gebühr |
|---|---|
| Tarif Einzelanbieter | 0,99 € pro verkauftem Artikel |
| Tarif Professionell | 39 € pro Monat zzgl. USt |
| Küche | 15 % |
| Haushaltsprodukte | 8 % bis 20 €, 15 % darüber |
| Unterhaltungselektronik, Computer | 7 % |
| Kleidung und Accessoires | 5 % bis 15 €, 10 % bis 20 €, 15 % darüber |
| Alle anderen Kategorien | 15 % |
Den Tarif wählst du nach der Zahl der Verkäufe. Professionell ist ab 40 Verkäufen im Monat günstiger: 39 € ÷ 0,99 € ≈ 39,4. Er schaltet außerdem Amazon Ads und Werkzeuge zum Hochladen und Bepreisen vieler Angebote frei. Bei einer Erstattung behält Amazon eine Bearbeitungsgebühr: 5,00 € oder 20 % der Verkaufsgebühr, je nachdem, was niedriger ist.

FBA, Lagerung, Werbung und gegebenenfalls ein Prep-Center kommen dazu. Für neue Verkäufer hat Amazon Startprogramme: Gutschriften für Werbung, Versand ins FBA-Lager und Amazon Vine; die Bedingungen stehen auf der Preisseite.
Wie viel dir von einem Verkauf bleibt
Vom Preis auf Amazon geht zuerst die Umsatzsteuer ab, dann Verkaufsgebühr, Versand, Tarifanteil, Ware und Werbung. Rechne dein Produkt mit dieser Formel:
Dir bleibt = Preis − USt − Verkaufsgebühr − Versand (FBA oder eigener) − Tarifanteil − Ware frei Lager − Werbung.
Rechenbeispiel zur Veranschaulichung: Ware, Werbung und eigener Versand sind keine Amazon-Sätze – setz deine Zahlen ein. Ein Küchenprodukt kostet auf amazon.de 30 € inklusive USt. Die USt beträgt 19 %, die Verkaufsgebühr in der Kategorie Küche 15 %. Für FBA nehmen wir 4,56 €: So viel nennt Amazon im eigenen Beispiel für einen 300-g-Artikel im kleinen Paket (4,54 € Abwicklung, 0,02 € Lager). Die Ware kostet frei Lager 9 €, die Werbung 3 € pro Verkauf, der Tarif Professionell verteilt sich auf 200 Verkäufe im Monat. Versendest du selbst, setzen wir 5 € für Paket und Porto an.
| Posten | Rechnung | FBA, € | Eigener Versand (FBM), € |
|---|---|---|---|
| Preis, den der Käufer zahlt | 30,00 | 30,00 | |
| USt 19 % | 30 − 30 ÷ 1,19 | −4,79 | −4,79 |
| Verkaufsgebühr Küche | 30 × 15 % | −4,50 | −4,50 |
| Versand | FBA laut Amazon-Beispiel / eigener angenommen | −4,56 | −5,00 |
| Tarif Professionell | 39 ÷ 200 | −0,20 | −0,20 |
| Ware frei Lager | angenommen | −9,00 | −9,00 |
| Werbung | angenommen | −3,00 | −3,00 |
| Dir bleibt vor Einkommensteuer | 3,95 | 3,51 |

Mit FBA bleiben knapp 4 € von 30 € – 13 % des Preises. Verkaufsgebühr, FBA und Tarif nehmen zusammen 9,26 €, mehr als die Ware selbst. Daraus folgt zweierlei: Ein billiges Produkt rechnet sich auf Amazon selten, und den Preis baust du aus den Kosten auf, statt ihn aus dem eigenen Shop zu übernehmen. Deine Zahlen rechnest du im Margenrechner nach, die USt im Umsatzsteuer-Rechner.
Amazon FBA: wie es funktioniert und was es kostet
Bei Amazon FBA (Versand durch Amazon) liegt deine Ware in einem Amazon-Logistikzentrum. Amazon lagert, verpackt und versendet sie, kümmert sich um Kundenservice, Rücksendungen und Erstattungen. FBA-Angebote können das Prime-Logo bekommen. Du zahlst eine Versandgebühr pro verkaufter Einheit nach Größe und Gewicht und eine monatliche Lagergebühr: auf amazon.de 27,54 € pro Kubikmeter von Januar bis September und 52,20 € von Oktober bis Dezember für Standardartikel der meisten Kategorien. Seit dem 17. April 2026 kommt ein Treibstoff- und Logistikzuschlag von 1,5 % auf die FBA-Versandgebühren hinzu.
Die Alternative ist FBM: Du lagerst und versendest selbst, auch parallel zu FBA. FBM lohnt sich, wenn du schon ein Lager und schnellen Versand hast; FBA, wenn du keine eigene Logistik aufbauen willst oder ins Ausland verkaufst. In Europa gibt es FBA in zwei Formen:
| Programm | Wo die Ware liegt | Gebühren | Umsatzsteuer |
|---|---|---|---|
| EFN (Europäisches Versandnetzwerk) | in einem Land, Amazon liefert in andere | höhere grenzüberschreitende Gebühren | USt-IdNr. im Lagerland |
| Pan-EU (Paneuropäischer Versand) | Amazon verteilt sie auf Lager in der EU | lokale Gebühren, laut Amazon bis zu 53 % Ersparnis gegenüber EFN | USt-IdNr. in jedem Land, in dem Ware lagert |
Für Pan-EU brauchst du FBA-Angebote unter derselben SKU in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden und die Lagerung in mindestens zwei Ländern; ab dem 26. Februar 2027 verlangt Amazon zusätzlich ein aktives Angebot in Belgien. Zum Start reichen amazon.de und EFN – Pan-EU ist der Schritt für Händler, die schon in mehreren Ländern verkaufen.

Eine Lieferung vom Hersteller außerhalb der EU ins FBA-Lager passiert fünf Stationen:
- Lieferant. Die Ware wird für den Export verpackt und dokumentiert.
- Zoll. Zoll und Einfuhrumsatzsteuer zahlst du oder dein Spediteur, je nach Vereinbarung; für die Zollanmeldung brauchst du eine EORI-Nummer.
- Prep-Center. Ein externes Lager nimmt die Ware an, etikettiert und verpackt sie nach Amazons Vorgaben.
- Amazon-Lager. Die Ware liegt dort; du zahlst für den Platz und für jede versendete Bestellung.
- Kunde. Zustellung, Rücksendungen und Kundenservice übernimmt Amazon.
Kaufst du in Deutschland oder in der EU ein, entfällt der Zoll, und ein Prep-Center brauchst du nur, wenn du nicht selbst nach Amazons Vorgaben etikettierst und verpackst.
Steuern und Pflichten in Deutschland: Gewerbe, USt, LUCID
Für die Anmeldung bei Amazon brauchst du kein Unternehmen. Wer aber regelmäßig mit Gewinnabsicht verkauft, betreibt ein Gewerbe. Was dazugehört:
- Gewerbeanmeldung. Ein stehendes Gewerbe meldest du nach § 14 GewO beim Gewerbeamt an. Amazon weist selbst darauf hin, dass regelmäßiges Verkaufen mit Gewinnerzielungsabsicht als gewerblich gilt.
- Umsatzsteuer. Der Regelsatz beträgt 19 % (§ 12 UStG). Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG bleibst du ohne USt, solange der Umsatz im Vorjahr 25.000 € und im laufenden Jahr 100.000 € nicht übersteigt.
- Verkäufe in andere EU-Länder. Bis 10.000 € Fernverkäufe an Verbraucher in allen EU-Ländern zusammen gilt die deutsche USt, darüber die des Käuferlandes; abrechnen kannst du sie über das OSS-Verfahren.
- Ware in Amazon-Lagern im Ausland. Für jedes Land, in dem deine Ware lagert, verlangt Amazon eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. OSS ersetzt diese Registrierung nicht.
- Verpackung und Elektrogeräte. Wer in Deutschland verpackte Waren vertreibt, muss im Verpackungsregister LUCID registriert sein. Amazon verlangt die 13-stellige LUCID-Nummer im Compliance-Portal von Seller Central; für Elektrogeräte zusätzlich die Registrierung bei der Stiftung ear. Fehlen die Daten, kann Amazon Angebote einschränken oder entfernen.
Geh die Punkte vor der ersten Lieferung ins Ausland mit deiner Steuerberatung durch.
Was du verkaufst und warum eine eigene Marke hilft
Ein Produkt für Amazon wählst du nach drei Prüfungen: Nachfrage in der Kategorie, Zahl der Wettbewerber mit Bewertungen und das, was nach USt, Verkaufsgebühr und FBA bleibt (Formel oben). Für die erste Lieferung ist ein leichtes, unzerbrechliches Produkt ohne Zertifizierung am sichersten. Achte auf die Gebühr: In der Unterhaltungselektronik nimmt Amazon 7 %, in der Küche 15 %.
Viele neue Händler verkaufen unter eigener Marke (Private Label). Damit andere Verkäufer dein Angebot nicht verändern und du die Markenwerkzeuge bekommst, meldest du die Marke bei der kostenlosen Amazon Markenregistrierung (Brand Registry) an. Dafür brauchst du eine angemeldete oder eingetragene Marke bei der Markenbehörde eines Landes mit Amazon-Store und den Markennamen oder ein Logo dauerhaft auf Produkt oder Verpackung. Für Angebote brauchst du außerdem einen GTIN-Code – einen EAN-13 prüfst und erzeugst du im EAN-13-Generator.
Wie du anfängst, auf Amazon zu verkaufen: Schritt für Schritt
- Rechne einen Verkauf durch mit der Formel oben. Prüfe: Es bleibt ein sinnvoller Betrag, auch mit ehrlicher Werbung und FBA-Gebühren aus dem Amazon-Rechner.
- Wähle Store und Versandart: amazon.de mit FBM, FBA in Deutschland oder Verkauf ins Ausland. Prüfe: Du weißt, wer die Ware ins Lager bringt.
- Kläre Gewerbe, USt und LUCID. Prüfe: Die Steuerberatung hat bestätigt, wie du die Einnahmen versteuerst und welche Registrierungen du brauchst.
- Melde dich in Seller Central an und besteh die Identitätsprüfung. Prüfe: Das Konto ist aktiv, der Tarif passt zur Zahl der Verkäufe.
- Erstelle Angebote in der Sprache des Stores: Titel, Aufzählungspunkte, Fotos auf weißem Hintergrund, GTIN oder eine Befreiung für die eigene Marke.
- Schick eine Testlieferung und starte Sponsored-Products-Anzeigen. Prüfe: FBA- und Werbekosten stimmen mit deiner Rechnung überein.
Wenn Amazon einer von mehreren Kanälen ist
Verkaufst du auch im eigenen Shop, auf eBay oder Kaufland, liegt die meiste Arbeit bei Bestand und Preisen: Ein Verkauf auf einem Kanal muss den Bestand auf allen anderen senken. Elbuz verbindet sich mit Amazon über die offizielle Selling Partner API, jeder Amazon-Store (amazon.de, .fr, .it, .es, .nl, .pl und andere) ist eine eigene Vorlage, alle arbeiten aus einem Katalog. Elbuz übernimmt deine Amazon-Angebote als Produktkarten, holt Amazon-Bestellungen in dieselbe Liste wie die Shop-Bestellungen und schreibt Preis und Bestand per Verkäufer-SKU zurück. Produkte mit EAN oder UPC bietet Elbuz auf der bestehenden Amazon-Produktseite an. Produkte ohne Barcode legt Elbuz als neue Listings an – in der Sprache aus dem Feld „Sprache der Beschreibungen“ der Exportvorlage und mit den Pflichtattributen des Produkttyps, die du einmal im Fenster der Kategoriezuordnung zuordnest. Den Amazon-Preis berechnet die Vorlage per Formel, etwa mit Aufschlag für die Verkaufsgebühr, ohne den Preis im Shop zu ändern. Wie das funktioniert – auf der Seite Amazon-Schnittstelle.
Wem es nichts bringt: Ist Amazon dein einziger Kanal und liegt die ganze Ware in FBA, reicht Seller Central. Den FBA-Bestand zählt Amazon in seinen Lagern; Elbuz aktualisiert den Bestand nur für Angebote, die du selbst versendest.
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Häufige Fragen
Was kostet es, bei Amazon Produkte zu verkaufen?
Der Tarif Einzelanbieter kostet 0,99 € pro verkauftem Artikel, Professionell 39 € im Monat zzgl. USt. Dazu kommt in beiden Tarifen die Verkaufsgebühr pro Verkauf, meist 7–15 % je nach Kategorie, mindestens 0,30 €, und bei FBA die Versand- und Lagergebühren.
Wie funktioniert Amazon FBA?
Du schickst deine Ware in ein Amazon-Logistikzentrum. Amazon lagert, verpackt und versendet sie und übernimmt Kundenservice und Rücksendungen. Du zahlst eine Gebühr pro versendeter Einheit nach Größe und Gewicht und eine monatliche Lagergebühr.
Kann man als Privatperson bei Amazon etwas verkaufen?
Ja, Amazon lässt die Anmeldung als Privatperson ohne Unternehmen zu. Wer regelmäßig und mit Gewinnabsicht verkauft, braucht nach deutschem Recht aber eine Gewerbeanmeldung.
Lohnt es sich, bei Amazon zu verkaufen?
Das hängt vom Produkt und vom Preis ab. Im Rechenbeispiel bleiben von 30 € mit FBA 3,95 € nach USt, Gebühren, Ware und Werbung. Rechne dein Produkt durch, bevor du Ware einkaufst.
Einzelanbieter oder Professionell: welchen Tarif wählen?
Nach der Zahl der Verkäufe: Professionell ist ab 40 Verkäufen im Monat günstiger. Er bringt außerdem Amazon Ads und Werkzeuge für viele Angebote auf einmal.
Kann ich mit meinem Kleingewerbe bei Amazon verkaufen?
Ja. Mit Gewerbeschein meldest du dich als gewerblicher Verkäufer an. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weist du keine USt aus, solange du unter 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € im laufenden Jahr bleibst.
Was ist der Unterschied zwischen EFN und Pan-EU?
Bei EFN liegt die Ware in einem Land, und Amazon liefert in andere Länder mit höheren grenzüberschreitenden Gebühren. Bei Pan-EU verteilt Amazon die Ware auf Lager in der EU, die Gebühren sind lokal, aber du brauchst eine USt-IdNr. in jedem Lagerland.
Quellen
- Amazon, Registrierungsleitfaden: Unterlagen, Kontoauszug aus 180 Tagen, Prüfung in drei Werktagen, Privatperson und Gewerbe, abgedeckte Stores – sell.amazon.de.
- Amazon, Preisgestaltung: Tarife 0,99 € und 39 €, Verkaufsgebühren nach Kategorie, Mindestgebühr 0,30 €, Erstattungsgebühr, FBA-Lagergebühren, Zuschlag 1,5 % ab 17.04.2026 – sell.amazon.de/preisgestaltung.
- Amazon, Versand durch Amazon: Leistungen, Prime, FBM, Rechenbeispiel 4,54 € und 0,02 € – sell.amazon.de/versand-durch-amazon; EFN und Pan-EU, bis zu 53 %, Voraussetzungen, Belgien ab 26.02.2027, USt-IdNr. pro Lagerland – sell.amazon.de.
- Amazon, Steuerinformationen: USt-Sätze 19 % (DE), 20 % (FR), 22 % (IT), 21 % (ES) – sell.amazon.de.
- Amazon, erweiterte Herstellerverantwortung: LUCID-Nummer, Stiftung ear, Einschränkung von Angeboten – sell.amazon.de; Zentrale Stelle Verpackungsregister, LUCID – verpackungsregister.org.
- Amazon Markenregistrierung, Voraussetzungen – sell.amazon.de/brand-registry.
- § 12 UStG (19 %) – gesetze-im-internet.de; § 19 UStG (25.000 / 100.000 €) – gesetze-im-internet.de; § 14 GewO – gesetze-im-internet.de.
- Your Europe, „Cross-border VAT“ – Schwelle 10.000 € für Fernverkäufe in der EU, OSS – europa.eu.
Geprüft am 01.11.2026.
