Passwort Generator

Wähle Länge und Zeichensatz — das sichere Passwort erscheint sofort. Es wird in deinem Browser erzeugt und nirgendwohin gesendet.

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  • Ohne Anmeldung
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Elbuz-Roboter mit Schlüssel neben einem offenen Tresor mit verdecktem Passwort

Passwort Generator

Wie lang muss ein sicheres Passwort sein

Ein sicheres Passwort hat heute mindestens 12 Zeichen, und wenn es der einzige Schutz eines Kontos ist, mindestens 15. Google empfiehlt ab 12, der US-Standard NIST verlangt ab 15 für eine Anmeldung nur mit Passwort. Das BSI nennt als Untergrenze 8 Zeichen aus vier Zeichenarten — oder 8 Zeichen aus drei Zeichenarten plus Zwei-Faktor-Anmeldung.

Die Länge zählt mehr als die Komplexität: Jedes zusätzliche Zeichen vervielfacht die Zahl der Kombinationen, die ein Angreifer durchprobieren muss. Der Generator oben erzeugt standardmäßig 16 Zeichen.

Regeln für ein sicheres Passwort
RegelWarum
Mindestens 12 Zeichen, besser 16jedes Zeichen vervielfacht die Kombinationen
Verschiedene ZeichenartenGroß- und Kleinbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen — größerer Zeichenvorrat, längeres Durchprobieren
Keine Wörter, Namen, Geburtsdatensie werden zuerst probiert — mit Wörterbüchern und typischen Mustern
Ein Passwort pro Kontoein Datenleck bei einem Dienst öffnet nicht alle anderen

Was das BSI für Passwörter empfiehlt

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt drei Beispiele für sichere Passwörter. Als generell empfehlenswert bezeichnet es die dritte Variante: ein kürzeres Passwort, aber zusätzlich ein zweiter Faktor bei der Anmeldung.

Beispiele des BSI für sichere Passwörter
VarianteZeichenZeichenarten
Lang, weniger komplex (z. B. Wortfolge)20–25zwei
Kurz, komplex8–12vier
Mit Zwei-Faktor-Anmeldung8drei, plus zweiter Faktor
WLAN mit WPA2 / WPA3ab 20—

Quelle: BSI, „Sichere Passwörter erstellen“, geprüft am 01.11.2026. Das BSI rät außerdem: ein Passwort nur für einen Zugang, Passwörter in einem Passwortmanager verwalten.

Welche Zeichen ein Passwort enthalten sollte

Zeichen eines Passworts sind Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen: ! @ # $ % ^ & * ( ) - _ = + [ ] { } ; : , . ? /. Je mehr Zeichenarten, desto mehr Möglichkeiten pro Stelle: nur Ziffern — 10, Kleinbuchstaben — 26, alle vier Arten — rund 94.

Umlaute und ß lässt du besser weg: Das BSI weist darauf hin, dass ä, ö, ü, ß oder € auf fremden Tastaturen fehlen oder von Diensten falsch kodiert werden können. Ein Google-Konto akzeptiert ohnehin nur Standard-ASCII-Zeichen und kein Leerzeichen am Anfang oder Ende.

Passwort aus Wörtern: leicht zu merken

Eine Folge aus 5–6 zufälligen Wörtern mit Bindestrichen merkt man sich leichter als eine Zeichenkette und kommt trotzdem auf 30–50 Zeichen — genau die „lange, weniger komplexe“ Variante des BSI. Wichtig: Die Wörter müssen zufällig sein, kein Zitat und keine Liedzeile — solche Sätze stehen in Wörterbüchern für Angriffe.

Der Modus „Phrase aus Wörtern“ oben zieht die Wörter zufällig aus einem ukrainischen Wörterbuch. Mit „In lateinischer Schrift“ entstehen Wörter nur aus lateinischen Buchstaben — so nimmt sie auch ein Google-Konto an.

Wie schnell ein Passwort geknackt wird

Anzahl der Kombinationen = (Anzahl möglicher Zeichen) hoch (Länge). Ein Passwort aus 6 Ziffern hat 10⁶ = 1.000.000 Kombinationen — ein Computer probiert sie sofort durch. 12 Zeichen aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen ergeben rund 94¹² ≈ 4,8 × 10²³ Kombinationen. Die Skala unter dem Generator zeigt diese Schätzung in Bit und als Zeit zum Knacken.

Zeit zum Knacken bei 10 Mrd. Versuchen pro Sekunde
PasswortBitZeit zum Knacken
8 Ziffern27sofort
8 Kleinbuchstaben3810 Sekunden
8 Zeichen aller Arten521 Tag
12 Zeichen aller Arten77297.000 Jahre
16 Zeichen aller Arten103länger, als das Universum existiert
Phrase aus 6 Wörtern des Generators726.000 Jahre

Durchschnittliche Zeit für vollständiges Durchprobieren bei 10 Mrd. Versuchen pro Sekunde — so rechnet auch der Generator oben. Ob ein echter Angriff gelingt, hängt außerdem davon ab, wie der Dienst Passwörter speichert und ob er Anmeldeversuche begrenzt.

Beispiele für sichere Passwörter

Wie du prüfst, ob dein Passwort sicher ist

Gib das Passwort in das Feld „Eigenes Passwort prüfen“ ein — die Bewertung läuft in deinem Browser, das Passwort wird nirgendwohin gesendet. Schwache Merkmale: weniger als 12 Zeichen, ein Wort aus dem Wörterbuch, ein Datum, ein Name, Tastaturmuster wie asdfgh oder 123456, ein wiederholtes Zeichen.

Wo du Passwörter aufbewahrst

Jedes Konto bekommt ein eigenes Passwort: Dann öffnet ein Datenleck bei einem Dienst nicht alle anderen. Dutzende verschiedene Passwörter kann sich niemand merken — dafür gibt es Passwortmanager im Browser, im Betriebssystem oder als eigene App. Das BSI empfiehlt, den Passwortmanager selbst mit einem starken Passwort zu schützen, das du dir merkst. Für Geschäftskonten kommt ein zweiter Faktor dazu: Ein gestohlenes Passwort allein reicht dann nicht.

BSI und NIST im Vergleich

DeutschlandBSI — Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

  • je länger, desto besser; mindestens 8 Zeichen
  • 20–25 Zeichen aus zwei Zeichenarten, 8–12 Zeichen aus vier oder 8 Zeichen aus drei Zeichenarten plus Zwei-Faktor-Anmeldung — Letzteres generell empfehlenswert
  • WLAN-Passwort ab 20 Zeichen
  • ein Passwort pro Zugang
Quelle: BSI, „Sichere Passwörter erstellen“, geprüft am 01.11.2026

USANIST — National Institute of Standards and Technology

  • mindestens 15 Zeichen bei Anmeldung nur mit Passwort, mindestens 8 mit zweitem Faktor
  • Dienste sollen Passwörter bis mindestens 64 Zeichen zulassen
  • keine Pflicht zu bestimmten Zeichenarten und kein Passwortwechsel nach Zeitplan
  • Abgleich mit Listen bekannter und geleakter Passwörter
Quelle: NIST SP 800-63B, geprüft am 01.11.2026

Gemeinsam ist beiden: Länge schlägt Komplexität, ein Passwort pro Konto, und für wichtige Konten gehört ein zweiter Faktor dazu.

Typische Fehler

  • Ein Passwort für mehrere Dienste: ein Leck — alle Konten offen.
  • Sommer2025 zu Sommer2026 ändern: Solche Varianten probieren Angreifer zuerst.
  • Ein einfaches Wort mit Ziffer am Ende oder ! am Anfang — davon rät das BSI ausdrücklich ab.
  • Persönliche Daten: Name des Kindes, des Haustiers, Geburtsdatum.
  • Das Passwort in einer Notiz auf dem Handy oder im Messenger „an sich selbst“.

Wusstest du?

  1. Das BSI hält ein Passwort aus 8 Zeichen und drei Zeichenarten zusammen mit Zwei-Faktor-Anmeldung für generell empfehlenswert — nicht das längste, sondern das zusätzlich abgesicherte.

    Quelle: BSI, „Sichere Passwörter erstellen“, geprüft am 01.11.2026
  2. Für WLAN mit WPA2 oder WPA3 rät das BSI zu mindestens 20 Zeichen, weil dort Offline-Angriffe möglich sind.

    Quelle: BSI, „Sichere Passwörter erstellen“, geprüft am 01.11.2026
  3. Der US-Standard NIST verbietet Diensten, einen regelmäßigen Passwortwechsel zu verlangen — gewechselt wird nur bei Hinweisen auf einen Angriff.

    Quelle: NIST SP 800-63B, geprüft am 01.11.2026
  4. Google empfiehlt Passwörter mit mindestens 12 Zeichen und lässt im Google-Konto nur Standard-ASCII-Zeichen zu — Buchstaben mit Akzent werden nicht unterstützt.

    Quelle: Google-Konto-Hilfe, „Sicheres Passwort erstellen“, geprüft am 01.11.2026

Anmeldeschutz in Elbuz

Ein starkes Passwort ist die halbe Sicherheit. In Elbuz ist die Anmeldung der Mitarbeitenden zusätzlich geschützt: Nach dem Passwort fragt Elbuz einen Code aus einer E-Mail ab, sperrt das Durchprobieren von Passwörtern und lässt auf Wunsch nur von freigegebenen IP-Adressen herein. Jede Person sieht nur das, was ihre Rolle erlaubt.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich ein sicheres Passwort?

Am einfachsten generieren: 12–16 Zeichen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Musst du es dir merken, nimm eine Folge aus 5–6 zufälligen Wörtern — sie ist lang und kein einzelnes Wörterbuchwort.

Wie viele Zeichen sollte ein sicheres Passwort haben?

Mindestens 12, besser 16. Das BSI nennt als Beispiele 20–25 Zeichen aus zwei Zeichenarten oder 8–12 Zeichen aus vier Zeichenarten.

Ist ein Passwort mit 8 Zeichen sicher?

Allein meist nicht: Auch mit allen Zeichenarten sind 8 Zeichen bei 10 Mrd. Versuchen pro Sekunde in etwa einem Tag durchprobiert. Das BSI hält 8 Zeichen aus drei Zeichenarten nur zusammen mit einem zweiten Faktor für empfehlenswert.

Was empfiehlt das BSI für Passwörter?

Je länger, desto besser, mindestens 8 Zeichen; ein Passwort pro Zugang, ein Passwortmanager und wo möglich Zwei-Faktor-Anmeldung. Für WLAN mindestens 20 Zeichen.

Sollte ich Umlaute im Passwort verwenden?

Besser nicht. Laut BSI können ä, ö, ü, ß oder € auf fremden Tastaturen fehlen oder falsch kodiert werden; ein Google-Konto akzeptiert ohnehin nur ASCII-Zeichen.

Ist es sicher, ein Passwort online zu generieren?

Hier ja: Das Passwort entsteht in deinem Browser mit einem kryptografischen Zufallsgenerator (crypto.getRandomValues) und wird weder gesendet noch gespeichert.

Wie prüfe ich, ob mein Passwort sicher ist?

Gib es in das Feld „Eigenes Passwort prüfen“ ein: Die Bewertung nach Länge, Zeichensatz und typischen Mustern (123456, asdfgh, Wiederholungen) läuft nur in deinem Browser.

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